Auf den Spuren der Inka

Nicht nur in Cusco – dem Herzen des Inka-Imperiums – kann man auf den Spuren der Inka wandeln, auch das Umland ist reich gesegnet von Ruinen, die noch immer Zeitzeugen der Geschichte dieser Kultur sind. Und damit meine ich nicht nur Machu Picchu, wenngleich diese Ruinenstadt sicherlich für Viele das bekannteste und eindrucksvollste Monument ist. Zumindest ist es das, was ich aus Unterhaltungen mit  Machu-Picchu-BesucherInnen immer wieder erfahre, denn selbst dort gewesen bin ich noch nicht…

Von Cusco aus kann man aber auch innerhalb kurzer Zeit (und auch kostengünstig) auf Inka-Entdeckungstour gehen. Oberhalb der Stadt und zu Fuβ erreichbar liegt zum Beispiel Sacsayhuamán (mit dem liebevollen, doch leicht anzüglichen Beinamen “Sexy woman”), die Ruine einer ehemaligen Inkafestung. Hier der Blick darauf…

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Nach einer dreiviertelstündigen Autofahrt Richtung Osten kommt man zu den Ruinen der landwirtschaftlichen Anbauflächen in Tipón. Besonders eindrucksvoll war dort für mich die Intelligenz der Erbauer, die sich zum Beispiel daran ablesen lässt, dass das Bewässerungssystem dort nach Hunderten von Jahren noch immer funktioniert.

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Achtzig Kilometer westlich von Cusco kurz vor der Kleinstadt Linatambo liegt Tarawasi. Die Häuser dort dienten als Zwischenstopp für Inkaboten (chasquis) sowie für Zeremonien und als Ruhestätte von Mumien.

DSC02363     Mumienherberge in Tarawasi

Für manche sind Orte wie diese interessante archäologische Stätten, andere spüren dort besondere Energien und wiederum andere mögen sich dort ab vom Cusco-Trubel einfach etwas ausruhen. Eine (magische) Anziehungskraft haben sie auf jeden Fall, denn die Touristen kommen tagtäglich, um sie zu bestaunen. Dennoch findet man an den benannten Plätzen auch Ruhe, um das, was ist, auf sich wirken zu lassen.

Es gibt noch mehr Stätten, wie diese, jedoch bin ich bisher nur an den benannten gewesen und möchte euch gerne davon berichten. Okay, in Sacsayhuamán war ich noch nicht wirklich “drin”, bin aber daranher gewandert. Die Fahrten zu den anderen Orten lohnen sich, allein schon des Weges halber durch Berge, Dörfer, tolle Landschaft, wenngleich einem manchmal etwas schwummerig (Grad der Schwummerigkeit ist t vom Fahrstil des Fahrers) werden kann. Bald also mehr von mir auf seit Jahrhunderten ausgetretenen Wegen, die es sich immer lohnen, für sich selbst zu entdecken. Unter dem Titel “Auf den Spuren der Inka”, könnt ihr über meine Schritte lesen.

 

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